Nick Miller. Coach. Serienfans, die mit Zoey Dechanels
Sitcom New Girl etwas anfangen können sind diese beiden Namen ein Begriff. Es
sind die Namen der beiden Figuren, die dort dank Jake Johnson und Damon Wayans
Jr. immer wieder Sympathiepunkte sammeln. Und weil diese beiden Charaktere so
beliebt sind sollten sie diesen Sympathiebonus im Kino ausschlachten. Mit Let's Be Cops. Gleiche Charaktere, nur eben andere Namen, andere Klamotten, anderer Film.
Worum geht es überhaupt? Computerspielerfinder Justin und der
Vollzeitarbeitslose Ryan sind ziemlich beste Freunde und teilen sich eine
Wohnung. Antriebslos und naiv leben sie vor sich hin, als ein Maskenball
früherer Schulkameraden alles verändert. Ryan und Justin tauchen dort in
Polizeikostümen auf und ihnen wird gnadenlos der Spiegel vorgehalten. Zuerst am
Boden finden sie schnell heraus, dass es durchaus auch Vorteile hat für
Polizisten gehalten zu werden. Vor allem Ryan steigert sich in sein neues Hobby
rein und so bekommen beide ungewollt Probleme mit dem organisierten Verbrechen.
Von der ersten bis zur letzten Sekunde liefert Let’s Be Cops
seichtes Programm für anspruchslose Stunden. Wirklich jede Szene ist
klischeedurchtränkt und vorhersehbar wie der Schiss am Morgen. Da hätten wir
zwei beste Freunde, die sich immer unterstützen, zwischendurch an ihrer
Freundschaft zweifeln und am Ende natürlich nur zusammen bestehen können. Da
ist Versager Ryan, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt und erst nach und
nach lernt Verantwortung zu übernehmen. Da ist der schüchterne Justin, der
keine Eier in der Hose hat die süße Kellnerin anzusprechen oder seine Spielidee
bei den Managern durchzuboxen. Jetzt ratet mal, wie die Geschichte ausgeht.
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| Gut, strippende Cops - hätten wir dieses Klischee auch abgearbeitet. © 20th Centruy Fox |
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Wir haben durchweg osteuropäisch bis russische Kriminelle,
die Bryan Mills zum Frühstückt verputzt hätte. Einen Bösen, dessen Boss noch
viel böser ist, aber nicht so durchgeknallt ist. Wir haben natürlich Cops, die
irgendwie in den Film müssen um moralische Aspekte einzubauen. Und und und…
Regisseur Luke Greenfield folgt wirklich jedem Baustein des 0/8/15-Filmchens
zum Selbermachen. Das ist schade, weil die Idee an sich eigentlich
komödiantisches Potenzial besitzt. Mehr als Sex-und-Kiffer-Gags kommen hier
aber leider nicht dabei rum.
Die beiden Darsteller sind dabei wirklich nicht zu beneiden.
Sie spielen ihr New-Girl-Programm solide weiter, nur leider sind ihre Szenen
dieses Mal schlechter geschrieben und das Drehbuch noch einfältiger formuliert.
Hin und wieder sind natürlich Szenen zum Schmunzeln dabei, aber insgesamt ist
das schon sehr billig.
Fazit:
Let’s Be Cops ist leider nur eine dieser Komödien, die man sich anschaut und sofort wieder vergisst. RTL-Ware und nicht mehr. Die beiden charismatischen Witzbolde können den Film nicht retten, dafür ist er einfach zu einfach. Und dann noch dieser Nebentitel...ich möchte jemanden schlagen. Sagt mal, war das eben tatsächlich Andy Garcia? Eieiei…






Der Zusatztiel ist vor allem deswegen Schwachsinn, weil die ja gar keine Party-Bullen sind. Sonst würden die doch als Polizisten verkleidet auf jeder Party aufkreuzen oder nicht? Oder sämtliche Partys crashen, so als richtige Hüter des Gesetzes.
AntwortenLöschenÜber deutsche Nebentitel die einfach nur schwachsinnig sind könnte ich ein Buch schreiben, glaub mir :)
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