Montag, 6. April 2015

Media Monday #197: Witze über Interstellar, Stirb Langsam an Weihnachten und jede Menge Selbstjustiz

Hi und frohe Ostern Freunde, es ist mal wieder soweit! Media Monday Time! Wie immer hat uns Wulf vom Medienjournal sieben Lückentexte hinterlassen und auch dieses Mal hat es wieder Spaß gemacht sie zu beantworten. Es geht um vierte Wände, Filme an Feiertagen, Reale Filmfiguren, Freizeittreiben und Selbstjustiz. Meinen Senf dazu könnt Ihr nun in den folgenden Abschriften durchlesen, viel Spaß!



1. Bei Interstellar sehe ich ja gerne über manches unlogische Detail hinweg, allerdings würde ich auch nie behaupten den ganzen astrophysikalischen Spaß vollständig zu verstehen. Na jedenfalls – so oder so - musste ich beim aktuellen Honest Trailer zum Film sehr oft lachen. Spätestens bei „..Starring a baked potatoe“ hatten die Screen Junkies mich :D

2. Selbstjustiz in Filmen/Serien ist eines meiner absoluten Lieblingsthemen. Jedenfalls dann, wenn sie spannend verpackt ist und nicht einfach nur der Action dient. Soll heißen die moralischen Unstimmigkeiten dürfen ruhig beleuchtet werden und gerne auch ohne einen festen Standpunkt abgeschlossen werden. Ich habe schon mehrfach Selbstjustiz thematisiert, zum Beispiel HIER, HIER, oder HIER. Gute Filme über Selbstjustiz: Auge um Auge, Prisoners, Gesetz der Rache, Kill Bill, Taken, u.a.

3. Das Durchbrechen der vierten Wand – die direkte Ansprache des Publikums/Lesers – geht dann in Ordnung, wenn sie den Erzählfluss damit nicht völlig unterbricht und der Gesamtatmosphäre schadet. Mir fällt da sofort Kill Bill ein, Uma Thurman im Pussy Wagon. Oder Malcom Mittendrin. In einigen schlechten Komödien nervt es mich stattdessen.

4. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen bekommen dadurch nochmal zusätzlich Aufmerksamkeit, meistens selbstironischen Kultstatus, wie zum Beispiel Stirb Langsam an den Weihnachtstagen. Mir gefällt das;) Godfather dieser Filme dürfte wohl Dinner For One sein, aktuell fallen mir Die Passion Christi und Illuminati ein.

5. Reale Figuren in fiktive Geschichten einzubeziehen finde ich unglaublich spannend. Vor allem dann, wenn sie sich selbst spielen. Ich musste mich zum Beispiel über Amerikas Wetterfrösche kaputtlachen, als sie in Sharknado 2 besagten Sturm erklärten. Grandios! Oder Bruce Willis als Bruce Willis in Ocean’s Twelve! Eine andere Variante – für mich die unschlagbare – wählte Quentin Tarantino in Inglorious Basterds, als er Hitler und Co in einem französischen Kino sterben ließ. Verständlicherweise wurden hier die Charaktere nicht von den Originalen gespielt ;)

6. Die freien Tage habe ich genutzt, um mich zu entspannen und jede Menge zu essen.


7. Zuletzt gesehen habe ich Ich. Darf. Nicht. Schlafen. und das war interessanter als ich erwartet hatte, weil ich müde genug war, um den Film bis zum Ende spannend zu finden. Spaß beiseite, hier und da gibt es meiner Meinung nach ein paar Vorhersehbarkeiten, aber Colin Firth und Mark Strong sind einfach starke Schauspieler und ja – auch Nicole Kidman hat ihre Sache ordentlich gemacht. Noch dazu mit einem Ende, mit dem ich leben kann.

Vor einiger Zeit habe ich übrigens den Spieß mal umgedreht und Wulf vom Medienjournal durfte ein paar Fragen beantworten:) Resultat HIER.

4 Kommentare:

  1. Das Reden mit dem Publikum ist ein Stilmittel, dass man beherrschen muss. Ausnahmen natürlich bei Sachen, die das Element brauchen wie z.B. Stromberg.

    Stirn lamgsam an Weihnachten ist sehr ironisch ;)

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  2. #4
    Stimmt, DINNE FOR ONE ist DER Klassiker. Und Filme zum Thema Weihnachten sind doch arg überrepräsentiert, wie mir bei der Frage doch auffällt.

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    1. Das stimmt allerdings, wobei "Tödliche Weihnachten" noch einer der Filme ist, die ich durchgehen lasse ;)

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