Die Geschichte klingt für mich ein bisschen zu abgedriftet und die Szenen aus dem Trailer wirken eher wie aus einem Fantasy-Streifen entsprungen. Vor allem dann, wenn das Innenleben einzelner Wagons gezeigt wird. Das mag u.a. daran liegen, dass Regisseur Joon-ho Bong seinen südkoreanischen Erzählstil nicht verbergen zu können scheint. Vielleicht wollte er das auch gar nicht. Mit Kang-ho Song taucht sogar einer dieser miesen Darsteller aus Bongs noch mieserem The Host auf. Der Film kann bei einem Budget von 39 Millionen Dollar ein finanzielles Risiko nicht von der Hand weisen. Umso überraschender ist es, dass gleich eine ganze Gruppe bekannter Schauspieler dieses Endzeit-Vorhaben durch ihr Mitwirken unterstützen.
Ein großes Fragezeichen
Chris Evans (Captain America, u.a.) und Tilda Swinton (Michael Clayton, u.a.) bilden die Hauptrollen, u.a. umgeben von Jamie Bell (Billy Elliot – I will dance, u.a.), John Hurt (Der Elefantenmensch, u.a.), Octavia Spencer (The Help, u.a.) und Ed Harris (Truman Show, u.a.). Ab dem 3. April 2014 werden sich die deutschen Zuschauer ein Bild davon machen können, ob dieser kuriose Endzeit-Mix ein Geheimtipp ist oder ein enttäuschender Geldverbrenner. Meine Prognose geht eher in die negative Richtung, aber ich lasse mich gerade in diesem Genre gerne eines Besseren belehren.




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