Hallo zusammen! Nach kleinerer Verschnaufpause habe ich mich nun wieder sieben Fragen gestellt. Wer schon immer wissen wollte, wer zu den Helden meiner Kindheit gehörte und wovor ich mich wie ein kleines Mädchen ekel in Filmen, der darf sich meine Antworten gerne durchlesen :) Auf geht's zum Media Monday, in die 168. Runde!
1. Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs und Watchmen
waren mir persönlich deutlich zu langatmig. Ist einfach so.
2. Fragwürdige Moral ist so ziemlich eines der spannendsten
Themen, die mich als Filmstoff interessieren. Sei es Rache und Selbstjustiz wie
in Prisoners, Auge um Auge oder Gesetz der Rache oder aber der Überlebenstrieb,
wie beispielsweise in Endzeit-Szenarien. Selbst in Beim Leben meiner Schwester
muss über das Handeln der Mutter diskutiert werden. Wenn ein Film das schafft,
ohne selbst eine eindeutige Position zu beziehen, dann ist das einfach
interessant. Oder satirisch wie im Falle der Inglorious Basterds.
3. Teenager-Vampir-Werwolf-Was-weiß-ich-SciFi-Romanzen würde
ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn erstens bin ich kein Teenager
mehr und zweitens sind mir entweder die Darsteller oder die Macher schlichtweg
zu mies. Im Falle Twilight traf beides zu. Jep, wieder geschafft Twilight im
Media Monday zu dissen, wooha!
4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film,
gibt es nichts effektiveres als Insekten, denn diese krabbelnden, schleichenden
Mistviecher finde ich selbst im Zoo oder im Wald abartig. Zeig mir hundert
rollende Köpfe, gespaltene Därme oder erbrochenes Blut – alles in Ordnung. Aber
bei Gewürm, Larven und Insekten hört’s einfach auf. Pfui, Spinne!
5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie eine/n
bessere/n Police Officer geben als John McClane, schließlich überlebt der Mann
praktisch alles ohne dabei einen lockeren Spruch zu vergessen. Schade, dass
Stirb Langsam 5 so schwach war, aber insgesamt gehören Filme mit Bruce Willis
seitdem nach wie vor zum Pflichtprogramm. Egal ob Armageddon, Lucky#Slevin, Sin City, 16 Blocks, Das 5. Element,
Das Tribunal oder die großartigen Twelve Monkeys und Pulp Fiction.
6. Warum gibt es eigentlich nicht mehr Romane, die sich mit
postapokalyptischen oder naturkatastrophalen Themen beschäftigen, ohne dabei
gleich zu Trash zu verfallen oder langweiliges Standards abzuliefern? Sind die
Themen so zu Massenware verkommen, dass sich niemand mehr traut richtig viel in
eine solche Geschichte zu investieren? Ich habe seit Der Schwarm, Der Übergang
oder Metro kein solches Werk mehr gefunden. Wer Tipps hat, gerne her damit!
7. Zuletzt gesehen habe ich Sabotage und das war
überraschend okay, weil Schwarzenegger endlich mal wieder auf die Kacke haut,
ohne dabei in Selbstironie zu verfallen. Klar, jede Menge derbe Sprüche muss
man schon über sich ergehen lassen, aber es gibt einen netten Twist und viele
Gesichter in ungewohnten Rollen, wie z.B. Mireille Enos, Sam Worthington oder
Joe Manganiello. Geballert wird zwar auch, doch Sabotage ist mehr Thriller als
Actioner und das gefiel mir.
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| Beide beim Media Monday #168 dabei: Arnie und McClane |






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