Es gibt eine gute und eine schlechte
Nachricht. Die schlechte zuerst? Na gut: Gemessen am gesamten Kinojahr 2014
könnten der Juni und der Juli die schwächsten Monate des Jahres werden. Die
gute Nachricht ist: Ab morgen startet erst einmal der starke April und auch der
Mai verspricht noch einmal ordentliches Filmprogramm! Blicken wir
also voller Vorfreude einen Monat voraus. Wie immer: Hier kommt meine Top Five:
5 Im Schatten von 12 Years a Slave wurden Filme wie Der
Butler und Nächster Halt: Fruitvale Station kläglich ignoriert. Und das obwohl
der Film von Ryan Coogler beim Sundance Festival abräumte und in Cannes für
großen Applaus sorgte. Michael B. Jordan (Chronicle) spielt die Hauptrolle des
22-jährigen Oscar Grant, der in der Silvesternacht 2008 von rassistischen
Polizisten aus der Bahn gezogen und von hinten erschossen wurde. Nach einer
wahren Geschichte! In
Nebenrollen u.a. Octavia Spencer (The Help) und Kevin Durand aus Lost und
Butterfly Effect. Bei uns startet der Film direkt am 1. Mai. Meine
Meinung: Im Augenblick wird die Filmwelt geradezu überfrachtet mit US-Rassismus
gegen Schwarze – was aber nicht heißt, dass Filme wie dieser hier nicht trotzdem
sehenswert sind. Trailer HIER
Montag, 31. März 2014
5 Mailights: Kino Comeback für Angelina Jolie und Gojira
3 Stereo ist der Grund, warum ich dem deutschen Kino
2014 doch noch eine Chance gebe. Das liegt vor allem daran, dass ich
sowohl Jürgen Vogel (Die Welle) als auch Moritz Bleibtreu (Baader Meinhof
Komplex) schätze. Zum anderen klingt die Geschichte für mich endlich mal nach
frischem Genre-Kino und nicht nach 08/15-Schweiger-Konzept. Allein der Mut dazu
müsste schon belohnt werden. Inhalt: Erik, seine Frau und seine Tochter leben
das typische Kleinfamilien-Idylll bis ein mysteriöser Stalker auftaucht, der
nicht mehr abzuschütteln ist. Je mehr Erik versucht seinen Beobachter
loszuwerden desto mehr bricht sein Familienleben wie ein Kartenhaus zusammen – bis Gangster
Keitel auftaucht, Eriks Frau ins Lebensgefahr schwebt und der Fremde Stalker
Eriks einzige Hilfe zu sein scheint. Filmstart: 15. Mai. Noch ohne offiziellen Trailer
2 In Maleficent geht es um die Entwicklung der bösen Hexe
Malefiz, aus dem 1959er Dornröschen. Angelina Jolie spielt die Hauptrolle der
tragischen Figur, die zuerst auch ihrer Heimat vertrieben wird und anschließend
ihr zu Hause zurückerobern will. Immer weiter verwandelt sich ihr gutes Wesen
in das kalte Geschöpf. Als ihr erster Versuch den neuen Herrscher zu stürzen
scheitert, belegt sie sein Baby mit einem Fluch. Das Baby ist bekannt unter dem
Namen Aurora (Elle Fanning) und erst als diese älter wird erkennt Malefiz
die Bedeutung der Verfluchten, für ihre Heimat und für sich selbst. Märchen
sind nicht unbedingt mein Genre, aber ich weiß, dass Angelina Jolie mehr kann als schön in die Kamera zu gucken. Der düstere Trailer ist interessant und der Cast lässt hoffen. Ab 29. Mai
heißt’s „Hex, hex!“ Trailer HIER
1 Als ich hörte, dass Godzilla neu verfilmt werden sollte wurde ich neugierig.
Bei der Nachricht, dass als Hauptdarsteller Bryan Cranston (Breaking Bad),
Aaron Johnson (Kick Ass) und Ken Watanabe (Inception) verpflichtet wurden, habe
ich in die Hände geklatscht. Und als ich erfuhr, dass das Macher-Team aus
Regisseur Gareth Edwards (Monsters), den Drehbuchautoren Frank Darabont (The
Walking Dead) und David S. Goyer (The Dark Knight) sowie dem Kameramann Seamus
McGarvey (Marvel’s The Avengers) besteht habe ich gejubelt wie ein Kleinkind!
Für mich ist Godzilla nicht nur ein Mailight, sondern eine der größten
Blockbuster-Hoffnungen des Jahres. Warum erläutere ich schon bald viel
viel genauer in einem "Gojira"-Special. Merkt Euch den 15. Mai! Trailer HIER
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