Kleines Spielchen gefällig? Geht mal auf „Google Bilder“ und
gebt die Namen „Emily Addison“, „Erika Jordan“ oder „Mika Brooks“ ein. Erkennt
Ihr größere Unterschiede außer Haarfarbe oder Brustgröße? Wie lange habt ihr
gebraucht, um diese drei Klicks auszuführen? Ich denke so lange lief in etwa
das Casting für Snow Sharks.
Schon klar, der Film will gar nicht gut sein. Er möchte in
einer Liga mit Sharknado, Sharktopus oder Two Headed Shark Attack belächelt
werden. Und dieses Ziel erreicht er. Ganz viel Silikon, ganz wenig Gehirn. Und
wenn Regisseur Scott Wheeler zuvor Filme wie MILF – je reifer die Frucht desto
süßer der Saft gedreht hat, dann weiß man wohin die Reise hier wohl geht. Auch
technisch schöpfen die Macher das Potenzial voll aus, nämlich gar nicht. Gott,
ich weiß echt nicht wo ich ansetzen soll, um Euch einzutrichtern, dass dieser
Film selbst unter den schlechten noch zu den miesen zählt.
Ich versuche es mal mit ein paar Zitaten:
„Dale, bist du jetzt mal einen Augenblick ruhig?“
- „Hey, ich habe Schmerzen man! Ich wurde halb von einem Hai gefressen, einen halben Kilometer durch den Schnee geschleift und gegen die blöde Karre geschleudert! Bist du verrückt?“„Nein, Dale, ich bin nicht verrückt. Ich bin Marine!“
oder:
„Ich glaube sie sind weg.“
- „Woher willst Du das wissen?“„Sie sind verschwunden.“
Ich könnte im Prinzip alle Sprechrollen zitieren, denn die Dialoge sind tatsächlich so geistreich wie ein Hundehaufen am Straßenrand. Warte, ein Zitat noch:
„Ich glaube ich ziehe hier weg, nach Florida…Ach nein, in Florida gibt’s Sand Sharks hab ich gehört.“
Es gibt in diesem Film so gut wie keine Hauptrollen. Gesichter tauchen auf, Gesichter verschwinden. Entweder komplett, oder im Maul eines Hais. Der Film kann sich auch gar nicht entscheiden, ob es nun Schneehaie sind, die tatsächlich im Schnee schwimmen, oder aber Geister. Am Ende taucht eine „wichtige“ Japanerin auf, die aber irgendwie eine Indianerin darstellen soll. Oder so etwas in der Art. Ach ich weiß auch nicht. Was juckt es den Zuschauer auch. Es ist schließlich Spring Break. Ja, in den Bergen. Halbnackte Dummbratzen, ein Sherriff, ein Ex-Marine, ein Macho, die verständnisvolle Schöne mit Vergangenheit, ein Latino („Das hier ist nicht New York, nicht wahr Sherriff?“), ein geldgeiler Bürgermeister – alle Klischees dabei. Alle? Nein! Moment, ist das ein versteckter Hinweis auf den kommenden Film? Kommt etwa Black Sharks?
Ich finde hier keinen roten Faden mehr, aber...
...ich möchte Euch noch irgendwie Mehrwert bieten, wenigstens weitere Informationen. Also zum Beispiel erhält hier jeder Filmstudent Anschauungsmaterial, wie man Filme besser nicht schneidet. Das trifft aber auf jeden anderen Bereich zu (Ton, Musik, Effekte, usw.). Die Machete auf dem Cover kommt im Film nicht vor, die Haie sind auch viel kleiner. Im Original heißt das Wunderwerk Avalanche Sharks und Darstellerin Gina Holden bewies schon in Sand Sharks ihre zwei Talente. So, das reicht.
Als Filmfreund könnte ich mich wirklich stundenlang über Filme wie diesen hier aufregen. Leider bringen sie einen aber zum Lachen und das nicht selten. Ob gewollt oder nicht, sie machen mehr Spaß als so manche schlechte Komödie. Aber eben nur dann, wenn man ihn mit einer ordentlichen Portion Selbstironie oder Alkohol guckt.
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© Splendid Film GmbH
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Ich versuche es mal mit ein paar Zitaten:
„Dale, bist du jetzt mal einen Augenblick ruhig?“
- „Hey, ich habe Schmerzen man! Ich wurde halb von einem Hai gefressen, einen halben Kilometer durch den Schnee geschleift und gegen die blöde Karre geschleudert! Bist du verrückt?“„Nein, Dale, ich bin nicht verrückt. Ich bin Marine!“
oder:
„Ich glaube sie sind weg.“
- „Woher willst Du das wissen?“„Sie sind verschwunden.“
Ich könnte im Prinzip alle Sprechrollen zitieren, denn die Dialoge sind tatsächlich so geistreich wie ein Hundehaufen am Straßenrand. Warte, ein Zitat noch:
„Ich glaube ich ziehe hier weg, nach Florida…Ach nein, in Florida gibt’s Sand Sharks hab ich gehört.“
Es gibt in diesem Film so gut wie keine Hauptrollen. Gesichter tauchen auf, Gesichter verschwinden. Entweder komplett, oder im Maul eines Hais. Der Film kann sich auch gar nicht entscheiden, ob es nun Schneehaie sind, die tatsächlich im Schnee schwimmen, oder aber Geister. Am Ende taucht eine „wichtige“ Japanerin auf, die aber irgendwie eine Indianerin darstellen soll. Oder so etwas in der Art. Ach ich weiß auch nicht. Was juckt es den Zuschauer auch. Es ist schließlich Spring Break. Ja, in den Bergen. Halbnackte Dummbratzen, ein Sherriff, ein Ex-Marine, ein Macho, die verständnisvolle Schöne mit Vergangenheit, ein Latino („Das hier ist nicht New York, nicht wahr Sherriff?“), ein geldgeiler Bürgermeister – alle Klischees dabei. Alle? Nein! Moment, ist das ein versteckter Hinweis auf den kommenden Film? Kommt etwa Black Sharks?
Ich finde hier keinen roten Faden mehr, aber...
...ich möchte Euch noch irgendwie Mehrwert bieten, wenigstens weitere Informationen. Also zum Beispiel erhält hier jeder Filmstudent Anschauungsmaterial, wie man Filme besser nicht schneidet. Das trifft aber auf jeden anderen Bereich zu (Ton, Musik, Effekte, usw.). Die Machete auf dem Cover kommt im Film nicht vor, die Haie sind auch viel kleiner. Im Original heißt das Wunderwerk Avalanche Sharks und Darstellerin Gina Holden bewies schon in Sand Sharks ihre zwei Talente. So, das reicht.
Als Filmfreund könnte ich mich wirklich stundenlang über Filme wie diesen hier aufregen. Leider bringen sie einen aber zum Lachen und das nicht selten. Ob gewollt oder nicht, sie machen mehr Spaß als so manche schlechte Komödie. Aber eben nur dann, wenn man ihn mit einer ordentlichen Portion Selbstironie oder Alkohol guckt.















