Montag, 26. Januar 2015

Media Monday #187: Was ich von Matthew McConaughey und Superhelden halte

Hallo liebe Filmfreunde,

ich habe mich mal wieder den Fragen des Media Mondays gestellt. Wer wissen will, was ich von Matthew McConaughey, Superhelden und 12 Years a Slave halte, der muss nichts weiter tun, als weiterlesen. Wenn das kein Service ist...;)



1. Spannend wird es doch eigentlich immer erst dann, wenn etwas eintrifft, das man so nicht erwartet hat. Solche Momente hatte ich zuletzt bei Stereo, Gone Girl oder auch Godzilla, wo ich überrascht war, dass die MUTOs deutlich mehr Screentime erhielten, als z.B. Bryan Cranston oder Godzilla selbst.

2. Entgegen vorherrschender Meinung finde ich ja, dass 12 Years a Slave richtig mies ist, denn…na gut richtig mies ist er nicht. Meine Erwartungen waren aber enorm. Lupita und Michael haben tatsächlich grandios gespielt. Technisch ist der Film aber eher Durchschnitt. Ich konnte emotional zu keiner Zeit eine Bindung zu der Story aufnehmen, auch der Hauptdarsteller wurde mir in der Presse deutlich zu hoch bewertet. Natürlich hat der Streifen eine wichtige Aussage, aber muss erlaubt sein, trotz allem, die Machart anzuzweifeln.

3. SuBs oder Stapel ungelesener Bücher sind ja bei Literaturbloggern weit verbreitet. Wie sieht es bei euch aus, ggf. auch mit einem SuF – Stapel ungesehener Filme? Die Liste ungesehener Filme wächst und wächst. Tatsächlich überlege ich im Moment sogar diese Liste auf meinem Blog zu veröffentlichen, sozusagen um sie nach und nach abzuarbeiten ;)

4. Wenn Matthew McConaughey zu Höchstform aufläuft können nicht mal Woody Harrelson oder Leonardo DiCaprio gegen ihn bestehen, allerdings sind viele seiner Rollen von früher schwachen Drehbüchern zum Opfer gefallen. Mittlerweile wählt er deutlich besser und darf sich meiner Meinung nach mit Recht und den Großen Hollywoods zählen.

5. Ob Flash, Arrow oder Constantine, plötzlich bekommen altbekannte Helden allesamt eine Serie spendiert, wohingegen die Größen des Superhelden-Genres ja auch weiterhin im Kino für Recht und Gesetz kämpfen. Ein begrüßenswerter Trend oder reicht es langsam mit der Verwertung altbekannter Comicstoffe? Ich kann es nicht mehr hören und lesen. Klar, viele der Filme bieten Spannung und Unterhaltung und sind technisch klasse gemacht. Aber irgendwann muss das mal ein Ende haben. Diese Überfrachtung macht einfach keinen Spaß mehr. Jetzt gehen die auch noch alle in Serie…

6. Und anschließend an die vorherige Frage: welcher (Super)Held eurer Kindheit wurde bisher schmählich vernachlässigt und könnte eine Frischzellenkur vertragen? Da fällt mir spontan keiner ein. Eigentlich würde ich das auch gar nicht wollen. Jedenfalls nicht jetzt, wo Superhelden nicht mehr als eine Trendwelle sind und Mittel zum Zweck. Na gut, vielleicht Tsubasa Ozora.


7. Zuletzt gesehen habe ich Open Windows und das war spannender, als ich dachte, weil ich befürchtet habe, dass da nur eine interessante Idee war, die aber nicht zu Ende gedacht wurde. Tatsächlich ist das Finale auch eher mau. Trotzdem liefern Sacha Grey und Elijah Wood eine ordentliche Leistung ab und einen Film nur über Computer-Fenster zu verfolgen war mal etwas anderes.

6 Kommentare:

  1. Ich fand Woody Harrelson ja ebenso gut wie Matthew McConaughey, obwohl die meisten nur über letzteren schreiben. War eben auch viel in der Rolle begründet.

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  2. Harrelson & McConaughey ergänzen sich und ihre Figuren perfekt. Das stimmt. Ich wollte damit auch nicht DiCaprio und Harrelson schlechter machen, sondern eher betonen, dass McConaughey genauso gut ist - früher aber viel miese Rollen annahm.:)

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  3. McConaughey hat sich eindeutig gemacht, wenn ich an einige seine früheren Schinken denke ...

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  4. Der Meinung zu McConaughey kann ich nur zustimmen, wobei ich mittlerweile fast ein bisschen Angst hab, dass er nun über den Klee gelobt wird. Nicht falsch verstehen: Er ist toll, ich mag ihn - aber er wird im Moment auch ein bisschen sehr "gehyped". Fast als wäre er ein Comicheld ;)

    Bei "12 Years a Slave" - den ich noch nicht gesehen habe - kam mir das Echo eher so vor, dass er doch nicht so gut ankam, deswegen passt deine Meinung da gut in die Reihe dessen, was ich bisher so gehört hab.

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  5. Da hast Du recht, erinnert mich ein bisschen an die Hypes um Robert Downey Jr, Christoph Waltz und Co.

    Ich hatte auch eher das Gefühl, dass der Film so halbgut ankam^^ Trotzdem wurde er aber überschüttet mit Preisen, die in den jeweiligen Kategorien durchaus fairer hätten vergeben werden können.

    LG

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