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Montag, 27. April 2015

Media Monday #200: Mit Dr. Alan Grant, Jack Nicholson & einem Tapetenwechsel - Danke an Wulf, Glückwunsch!

Wahnsinn. Der 200. Media Monday! Glückwunsch an Wulf und sein Medienjournal und ein fettes Dankeschön für die Mühe, die Du Dir jede Woche gibst. Ich hatte ja bereits das Vergnügen mit Dir ein Interview zu führen und Dir selbst mal sieben Fragen zu stellen. Hat Spaß gemacht! 


Ich habe mir das Jubiläum des Media Mondays übrigens als Anlass genommen mein Blog aufzufrischen. Innerhalb dieser Woche sollte es nun stehen, dieser Eintrag hier wird sozusagen der letzte auf derfilmtipp.blogspot.de sein. Seid gespannt!

Hier jetzt meine sieben lyrischen Ergüsse zu den sieben tiefbohrenden Fragen:

1. Ungeachtet ihrer/seiner anderen Rollen wird Sam Neil für mich immer Dr. Alan Grant sein, denn als der Jurassic Park öffnete, entstand auch mein Interesse an Filmen. Denke ich jedenfalls. Auf jeden Fall hatte ich jedes Spielzeug passend zum Film und nicht zuletzt die Action-Figuren von Dr. Grant und Co. Dass Sam Neil (leider) kein zweiter so großer Wurf gelang, manifestierte ihn für mich zu Dr. Grant. Forever!

2. Von Jack Nicholson hat man leider schon längere Zeit nichts mehr gehört und das, obwohl er ein so großartiger Schauspieler ist. Es mag am Alter liegen, dass die Rollenauswahl etwas definierter stattfindet, trotzdem würde es mich freuen Jack noch einmal in einem Streifen wie Departed oder Eine Frage der Ehre zu sehen wäre. Letzte Woche feierte der Mann seinen 78. Geburtstag, der Filmtipp wünscht alles Gute!


3. Es herrscht ja ein regelrechtes Überangebot an Filmen und Serien, weshalb ich mich bisher nie dazu durchringen konnte ausführliche Kritiken zu Filmen wie Wild, These Final Hours oder Der Richter zu schreiben, weil sie mittlerweile auf einer sehr langen Liste hinten anstehen müssen. Ein paar meiner verspäteten Filmkritiken könnt Ihr aber bei der App krittiq finden, unter meinem Profil. Dort findet ihr auch schon erste Wörter zu den Wackelkamera-Filmen Exists oder Extraterrestrial.

4. Am besten am Media Monday gefällt mir, dass man sich einerseits unvorbereitet mit sieben Fragen befassen kann, sich mit der Beantwortung selbst ein wenig vorstellt und ggf. auch Publikum auf die eigene Seite bekommt. Auf der anderen Seite macht es mich neugierig, wie andere auf die Fragen reagiert haben und man lernt fast wöchentlich neue Blogger und Seiten kennen. Sehr spannend!

"Es gab eine Zeit, wo ich ans Aufhören gedacht habe."
(Wulf Bengsch über Media Monday)

5. Wohingegen beim Media Monday die siebte Frage dringend eine Frischzellenkur vertragen könnte, denn sie klingt immer…wait..oO

6. Die Antworten von mir lese ich meist zuerst, weil ich sie dann in Ruhe korrigieren und online stellen kann. Nein ernsthaft, da habe ich keinen besonderen Favoriten. Vielmehr ist es die Vielfalt an Themen und Persönlichkeiten, die das Ganze so interessant machen. So sehe ich das jedenfalls.
7. Was ich den anderen TeilnehmerInnen (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte: Dankeschön für die Mühe und die Kreativität. Immer weiter so, alles Gute zum 200. Media Monday und lasst uns gemeinsam die tapferen 300 anstreben. Spartiaten, was ist Euer Handwerk???

Montag, 6. April 2015

Der Filmtipp: 50 Shades of Grey – Eine ehrliche Betrachtung in Wort und Schrift

Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit den langersehnten Schockbuster 50 Shades of Grey anzuschauen. Was wurde nicht alles über die vermeintlich erotischste Bestsellerverfilmung aller Zeiten geschrieben und gesprochen. Ob der Kritiker nun will, oder nicht, die rekordverdächtigen Verkaufszahlen manifestieren den Streifen mit Dakota Johnson so oder so in den Büchern der Filmgeschichte. Was ich dazu zu sagen habe und mit welchen Worten der Film es verdient beschrieben zu werden seht ihr hier:

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© Universal Pictures 
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Fazit:
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So, bis zum nächsten Mal!

Media Monday #197: Witze über Interstellar, Stirb Langsam an Weihnachten und jede Menge Selbstjustiz

Hi und frohe Ostern Freunde, es ist mal wieder soweit! Media Monday Time! Wie immer hat uns Wulf vom Medienjournal sieben Lückentexte hinterlassen und auch dieses Mal hat es wieder Spaß gemacht sie zu beantworten. Es geht um vierte Wände, Filme an Feiertagen, Reale Filmfiguren, Freizeittreiben und Selbstjustiz. Meinen Senf dazu könnt Ihr nun in den folgenden Abschriften durchlesen, viel Spaß!



1. Bei Interstellar sehe ich ja gerne über manches unlogische Detail hinweg, allerdings würde ich auch nie behaupten den ganzen astrophysikalischen Spaß vollständig zu verstehen. Na jedenfalls – so oder so - musste ich beim aktuellen Honest Trailer zum Film sehr oft lachen. Spätestens bei „..Starring a baked potatoe“ hatten die Screen Junkies mich :D

2. Selbstjustiz in Filmen/Serien ist eines meiner absoluten Lieblingsthemen. Jedenfalls dann, wenn sie spannend verpackt ist und nicht einfach nur der Action dient. Soll heißen die moralischen Unstimmigkeiten dürfen ruhig beleuchtet werden und gerne auch ohne einen festen Standpunkt abgeschlossen werden. Ich habe schon mehrfach Selbstjustiz thematisiert, zum Beispiel HIER, HIER, oder HIER. Gute Filme über Selbstjustiz: Auge um Auge, Prisoners, Gesetz der Rache, Kill Bill, Taken, u.a.

3. Das Durchbrechen der vierten Wand – die direkte Ansprache des Publikums/Lesers – geht dann in Ordnung, wenn sie den Erzählfluss damit nicht völlig unterbricht und der Gesamtatmosphäre schadet. Mir fällt da sofort Kill Bill ein, Uma Thurman im Pussy Wagon. Oder Malcom Mittendrin. In einigen schlechten Komödien nervt es mich stattdessen.

4. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen bekommen dadurch nochmal zusätzlich Aufmerksamkeit, meistens selbstironischen Kultstatus, wie zum Beispiel Stirb Langsam an den Weihnachtstagen. Mir gefällt das;) Godfather dieser Filme dürfte wohl Dinner For One sein, aktuell fallen mir Die Passion Christi und Illuminati ein.

5. Reale Figuren in fiktive Geschichten einzubeziehen finde ich unglaublich spannend. Vor allem dann, wenn sie sich selbst spielen. Ich musste mich zum Beispiel über Amerikas Wetterfrösche kaputtlachen, als sie in Sharknado 2 besagten Sturm erklärten. Grandios! Oder Bruce Willis als Bruce Willis in Ocean’s Twelve! Eine andere Variante – für mich die unschlagbare – wählte Quentin Tarantino in Inglorious Basterds, als er Hitler und Co in einem französischen Kino sterben ließ. Verständlicherweise wurden hier die Charaktere nicht von den Originalen gespielt ;)

6. Die freien Tage habe ich genutzt, um mich zu entspannen und jede Menge zu essen.


7. Zuletzt gesehen habe ich Ich. Darf. Nicht. Schlafen. und das war interessanter als ich erwartet hatte, weil ich müde genug war, um den Film bis zum Ende spannend zu finden. Spaß beiseite, hier und da gibt es meiner Meinung nach ein paar Vorhersehbarkeiten, aber Colin Firth und Mark Strong sind einfach starke Schauspieler und ja – auch Nicole Kidman hat ihre Sache ordentlich gemacht. Noch dazu mit einem Ende, mit dem ich leben kann.

Vor einiger Zeit habe ich übrigens den Spieß mal umgedreht und Wulf vom Medienjournal durfte ein paar Fragen beantworten:) Resultat HIER.

Freitag, 3. April 2015

TView: Easter Special! Mit Tom Hanks, Kick-Ass und ganz vielen Haien!

Frohe Oster-Tage ihr Lieben,

Zu gut, vier freie Tage am Stück und auch noch ein cooles Fernsehprogramm… was will man mehr?! Von Klassikern, Action-Filmen, Schnulzen bis zu richtig gutem Trash ist alles dabei. Also, warum noch länger warten, lassen wir die TView starten ;)

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Karfreitag
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Einen Arschritt gibt uns Vox heute mit Kick-Ass, seit 22:15 Uhr. Die Polizei, dein Freund und Helfer – das war gestern. Jetzt sorgt Loser Dave mit seinem giftgrünem „Heldenkostüm“ für Recht und Ordnung auf New Yorks Straßen. Schon bald erhält er Hilfe von Big Daddy und Hit-Girl. Ihr versteht nur Bahnhof? Dann schaltet ein, es lohnt sich ;)

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Samstag
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Ostern, ohne einen Film über Jesus Christus? Geht doch gar nicht! Deswegen läuft auch The Da Vinci Code  - Sakrileg um 22:15 Uhr auf Sat1. Hihi, Spaß!! Nun gut, das Leben von Jesus aus Nazaret steht hier tatsächlich im Fokus, jedoch nicht im Sinne der Katholischen Kirche. Nichtsdestotrotz, ein wirklich gut gemachter Film mit Hollywood-Profi Tom Hanks und der kleinen verrückten Amélie (Audrey Tautou)!



Bei Tele5 steht am Samstag alles im Zeichen des Hais. Angefangen um 20:15 Uhr mit 2-Headed-Shark Attack, gefolgt von Ghost Shark, um 22:06 Uhr, endet der Ultra-Trash-Haifilm-Marathon mit Super Shark, um 23:50 Uhr. Hinweis: Wer bis jetzt keine Angst vor Haien hatte, wird sie danach wahrscheinlich auch nicht haben ;) Viel Spaß beim Gucken!

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Ostersonntag
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Schindlers Liste um 20:15 Uhr auf RTL2. Dieser Film ist einfach ein Klassiker, hervorragend gemacht, wird immer in meiner TView landen und jeder sollte ihn definitiv gesehen haben.



P.S. Ich liebe dich um 20:15 Uhr auf Einsplus. Es ist wirklich mal erfrischend, dass ein cooler Film mal nicht auf einem der „Hauptsender“ läuft. Zur Story: Nach zehn Ehejahren schlägt das Schicksal zu: Gerry stirbt an einem Hirntumor und lässt seine Frau trauernd und vor der Welt verkriechend zurück. Zu Ihrem 30. Geburtstag erhält sie einen Brief, von keinem geringeren als Gerry. Es folgen weitere, immer mit kleinen, ermunternden Aufgaben, die sie zurück ins Leben holen sollen.

Kill Bill Vol. 2 um 22:20 Uhr auf Kabel1. Hää? Irgendwie random, oder? Warum wird der erste Teil nicht zuerst gezeigt? Naja, ich freu mich einfach, dass einer meiner Lieblingsfilme läuft J Tarantino dreht übrigens derzeit The Hateful Eight, seinem achten Film. Mit dabei sind Stars wie Samuel L. Jackson, Tim Roth, Jennifer Jason Leigh und Kurt Russel. Im November ist Premiere in den USA.



3096 Tage um 23:15 Uhr auf Einsfestival. Der Film über Natascha Kampusch zeigt, wie die damals 10-Jährige von Wolfgang Priklopil entführt und mehr als acht Jahre im Keller gefangen gehalten wurde. Ein spektakulärer Entführungsfall, der ein weltweites mediales Echo heraufbeschwor. Erfolgsproduzent Bernd Eichinger sicherte sich die Filmrechte und begann persönlich mit einer Drehbuchfassung, die er bis zu seinem plötzlichen Tod im Januar 2011 jedoch nicht mehr fertigstellen konnte.

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Ostermontag
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Filmeraten: Ein kleiner, orangener Fisch wird gesucht… Und?? Jaaa, Findet Nemo um 13:45 Uhr auf RTL. Inhalt: Ein kleiner, orangener Fisch wird gesucht, von seinem Daddy und dem halben Pazifischen Ozean;)


Schon wieder Tom Hanks. Auch diesmal als Robert Langton, einem Symbolen und Harvard- Professor. Dieses Mal soll er dem Vatikan als Experte helfen, da die vier favorisierten Kardinäle für die nächste Papstwahl von dem Illuminatenorden entführt wurden. Meiner Meinung nach ist Illuminati (20:15 Uhr auf Sat1) sogar noch besser als Sakrileg. Deswegen definitiv einschalten!

Blog-Parade: Hochgradig überfällige Buchverfilmungen – Der Filmtipp nominiert von Ma-Go Filmtipps!

Es ist soweit, ich wurde für eine kleine Blogparade nominiert und habe gleich ein sehr interessantes Thema bekommen, zu dem ich meinen Senf beitragen darf. Die Rede ist von Buchverfilmungen, die ich mir wünsche. Und das wiederum ist gar nicht mal so easy, denn erstens basiert heutzutage fast jeder Film auf irgendeiner Buch- oder Comicvorlage und zweitens hat Marco (Ma-Go Filmtipps) mit Der Schwarm direkt mal meinen absoluten Überfavoritengeheimtipp vorweggenommen.

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Zusammen mit mir wurden folgende Blogs nominiert:
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Na, dann legen wir mal los:

Justin Cronin: Der Übergang
Was mich an dieser Geschichte reizt ist die Herangehensweise. Justin Cronins Epos um ein Vampir-Virus funktioniert als postapokalyptische Walking-Dead-Szenerie ebenso gut, wie als Blutsaugergeschichte mit Beziehungshintergrund, a lá So Finster die Nacht. Aktuell verfolge ich die Serie The Strain, basierend auf dem Buch Die Saat von Guillermo del Toro (Hellboy, Pacific Rim, u.a.). Ähnlichkeiten sind deutlich zu erkennen, auch wenn in Del Toros Story die Vampire viel „menschlicher“ handeln und der Trashfaktor viel höher ist. Der Übergang ist all das nämlich nicht. Er ist ein 1000-Seitenwerk, welches detailliert beschrieben ist und sich Zeit für jede neue Szene nimmt. Und wir reden hier von einer Trilogie. Das zweite Buch, Die Zwölf, muss ich noch lesen! Über Band 3 ist noch nichts bekannt. Ich habe gelesen, dass 20th Century Fox die Rechte erworben hat und Ridley Scott Regie übernehmen soll. Bitte, bitte lieber Gott, mach eine Ente daraus!
In meiner Verfilmung würden übrigens die Hauptrollen u.a. von Chloe Grace Moretz und Michael Fassbender gespielt werden, Regie vielleicht Matt Reeves oder Danny Boyle ;)

Ulrich Hefner: Die Dritte Ebene
Für einen Schmöker für zwischendurch ist dieser packende Öko-Thriller schon fast ein bisschen zu dick. Er erreicht zwar weder Tiefe noch Größe von Der Schwarm und doch hält er gut mit. In diesem Fall hier geht es allerdings eher um Klimakatastrophen, Stürme, Monsterwellen usw. Es wäre kaum zu vermeiden daraus einen bildgewaltigen Blockbuster zu machen. Die Darsteller wären eher Beiwerk, wobei es nicht so enden sollte, wie in Storm Hunters oder 2012. Ein wenig mehr Profil könnte nicht schaden. Mir würden Gesichter wie Joel Edgerton und Noomi Rapace dazu ganz gut gefallen. Als Regisseur für eine komplexe Story wäre Christopher Nolan ideal, ansonsten könnte ich mir Männer wie Zach Snyder, Gareth Edwards oder J.J. Abrams gut auf dem Regiesessel vorstellen ;)

Dmitri Gluchowski: Metro 2033
Die gesamte Idee und den Grundgedanken der Geschichte finde ich klasse. Ich muss gestehen ich hatte beim Buch erhebliche Probleme mit dem etwas trockenen Schreibstil (vielleicht lag es an der Übersetzung?), weshalb es mir nur schwer gelang auch eine emotionale Nähe zu den Figuren zu entwickeln. Doch gerade diese düstere Endzeit-Atmo hat mich trotzdem gefesselt. Im Games-Business ist das Buch schon lange kein No-Name mehr. Meiner Meinung nach wird es Zeit, das gute Ding auf die Leinwand zu bringen. Was potenzielle Darsteller angeht habe ich sogar eine richtig feste Vorstellung davon: Aaron Paul, Peter Stormare, Mikael Nyqvist und Norman Reedus müssten einfach dabei sein. Der Film wird dunkel, dreckig, schockierend, klaustrophobisch – die Jungs passen alle in eine solche Szenerie. Wenn dann noch ein Thriller-Genie wie David Fincher die Regie übernehmen würde wäre ich der gehypteste Filmfreak des Jahres!



Anmerkung:
World War Z fand ich klasse, aber das Buch wurde bis auf den Titel umgangen, Schande! Hier hätte ich gegen eine alternative Adaption nichts einzuwenden. Ähnlich verhält es sich mit Die Arena, dessen durchschnittliche Serienadaption Under The Dome nicht alles rausholt, was machbar gewesen wäre.

Soooo, das war es von mir! Die Regeln besagen, es soll fünf weitere Kandidaten geben, an die ich das Stäbchen weiterreiche. Bitte nicht enttäuscht sein, wenn ich Euch nicht nominiert habe, interessiert an Euren Antworten bin ich definitiv! Postet sie hier in den Kommentaren oder HIER, falls ihr möchtet.

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Meine fünf Nominierungen gehen an:
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Dankeschön an Marco, dafür, dass ich teilnehmen durfte. Coole Idee, weiter so! Und auch allen anderen ein herzliches bis zum nächsten Mal!


Micha

Donnerstag, 2. April 2015

Vorfreude: April 2015 mit Avengers: Age of Ultron, Fast and Furious 7 & The Gunman - und doch freue mich auf andere Filme

Der Kaufhaus Cop 2, Halbe Brüder, Winnetous Sohn, Der kleine Tod – Eine Komödie über Sex – ich habe jede Menge Filme gefunden, für die man lieber kein Kinogeld ausgeben sollte. Generell erwartet uns ein sehr schwacher Monat…Wäre da nicht die Woche vom 23. auf den 30. April. Aber dazu später mehr. Die Rubrik heißt „Vorfreude“ und nicht „Kinotipps“, soll heißen, ich präsentiere Euch meine Favoriten, nicht die allgemein besten Streifen des Monats. Geschmäcker sind sowieso verschieden, also los geht’s!



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1. April
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Fast and Furious 7 – Zeit für Vergeltung: Noch vor den Ostertagen, pünktlich zum Aprilscherz, startete der siebte Streich des Fast & Furios-Franchises. Für Fans – ich bin keiner davon – heißt es Abschied nehmen von Paul Walker. Noch dazu gibt es jede Menge Auto-Action fern von sämtlicher Logik und Realität. Aber es sieht gut aus und macht Spaß und mehr will dieser Film ja nicht. Allein für den Fight zwischen Jason Statham und Dwayne Johnson könnte sich ein Blick aber lohnen.

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9. April
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In dieser Woche habe ich leider keinen wirklichen Tipp für Euch. Für Fans des Horror-Genres könnte Warte, bis es dunkel wird ein kleines Comeback der Slasherfilme werden. Mich haut der Trailer nicht von den Socken. Nicht viel spannender, aber interessanter finde ich, wie sich Spaßvögelchen Jennifer Aniston in Cake als Schmerzmittel-Süchtige schlägt und wie James Franco als Schriftsteller in Everything Will Be Fine den Tod eines Kindes verarbeitet – in 3D? Von Wim Wenders? Puh.

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16. April
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Meine Hoffnungen in The Pyramid – Grab des Grauens haben sich nach zig verschobenen Kinostarts und miesen Vorabkritiken in Luft aufgelöst. Angucken werde ich ihn mir trotzdem. Um den Blick mal etwas fern vom Mainstream zu nehmen, möchte ich Euch die Dokumentation 10 Milliarden – Wie werden wir satt? Ans Herz legen. Spannendes, wichtiges Thema! Außerdem wäre da noch ein weiterer Liam Neeson – und das kann nie völlig falsch sein;) Run All Night heißt das Werk.

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23. April
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Diese Woche hat’s in sich! Vorne weg wird Avengers: Age of Ultron die Kinokassen klingeln lassen. Mir sind die Trailer zu CGI-überladen und zu roboterlastig. Aber Fans werden voll auf ihre Kosten kommen und Spaß soll‘s ja auch machen. Fans von Christoph Waltz können ihn im neuen Film von Tim Burton, Big Eyes, zusammen mit Amy Adams bewundern. Dann wären da noch meine zwei Geheimtipps und Monats-Highlights:

In Ex Machina verliebt sich ein Programmierer in eine künstlich geschaffene Frau und bekommt dadurch Probleme mit seinem Auftraggeber und dem eigenen Gewissen. Regisseur Alex Garland schrieb zuvor die Drehbücher für Sunshine, 28 Days Later und The Beach. Für Fans von Filmen wie Let Me In und When Animals Dream kommt A Girl Walks Home Alone At Night in die Kinos. Ein Vampirfilm mitten im Iran, in einer anarchischen Kleinstadt, richtig schön retro, ruhig, in Schwarz-Weiß!



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30. April
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Was ich von The Gunman halten soll weiß ich noch nicht. Der Trailer reißt mich nicht mit und mit dem traurigen Untergang des Taken-Franchises im Hinterkopf habe ich so meine Zweifel, ob der Name Luc Besson tatsächlich noch für Qualität steht. Der Name Sean Penn tut dies eigentlich, deshalb werde ich dem Actioner eine Chance geben. Meine Erwartungen sind allerdings nicht sehr hoch. Vielleicht werde ich ja überrascht.

Mittwoch, 1. April 2015

Jurassic World: Neue Teaser Trailer! Wir sehen: Indominus Rex, Flugsaurier-Attacken, dressierte Raptoren und jede Menge Action!

Ladies and Gentlemen!

Update: Mittlerweile wurden diverse neue Fotos und Trailer zu Colin Trevorrows Jurassic World veröffentlicht! Als Dinofreak und Filmfanatiker habe ich mir selbstverständlich jeden Teaser Trailer mehrfach angesehen. Das Kind in mir will, dass jetzt Juni ist. Sofort! Bis dahin schauen wir zusammen auf die Bildschnipsel und analysieren, was uns geboten wird.



Manege frei für Star Lord und seine Riding Raptors

Fangen wir mit den Punkten an, die viele Fans des Franchises vorsichtig formuliert zweifeln lassen: Chris Pratt und seine "Riding Raptors". In den Trailern bekommen wir nun knallhart bestätigt, dass die Viecher tatsächlich auf ihn zu hören scheinen. Er breitet die Arme aus, stellt sich mit breiter Brust vor drei Velociraptoren und was machen die? Sie halten inne! Mutig. Also von den Autoren.

Ich habe ja noch die leise Hoffnung, dass das hier keine Raptoren sind,
sondern Deinonychus (wie schreibt man das als Mehrzahl?). 
Ein großer Kritikpunkt waren für mich zu Beginn die absolut sichtbaren CGI-Effekte. Mir ist klar, dass es ohne nicht geht. Aber allein die neuen Aufnahmen des Indominus Rex, des Mosasaurus oder der Stegosaurus-Herde - das alles wirkte irgendwie noch zu Computerspiel-mäßig. Ich bin kein Effekte-Hater, schließlich freue ich mich auch auf San Andreas und Im Herzen der See, aber diese kontraststarken Effekte "bei Tag" sind mir noch nicht ausgereift genug und das kann vieles kaputt machen. Zum Glück sind fast bei jedem neuen Teaser Verbesserungen und Überarbeitungen zu erkennen.

Pearl Harbor auf Islar Nublar

So, genug gemeckert. Nun zum Spaß! Im ersten Trailer sahen wir Menschenmassen im Park, die vor etwas flohen. Nach dem Super Bowl wussten wir vor wem sie wegrannten. Flugsaurier! Ein ganzer Schwarm von den fliegenden Echsen stürzt sich auf die flüchtenden Menschen. Sie schnappen sich einen nach dem anderen. Ich glaube es sind nicht die Pteranodon aus Teil 3. Dafür sind sie zu klein und zu schnell. Im aktuellsten Teaser finden wir heraus, dass Chris Pratt wohl ebenfalls unter den Massen ist, denn er zielt mir einem Gewehr in die Luft und staunt.

Wo sind Josh Hartnett und Ben Affleck, wenn man sie braucht?
Die Frau, die hier gefrühstückt wird, sieht allerdings nur rein zufällig aus
wie Kate Beckinsale ;)
Pi und seine ziemlich besten Wissenschaftler

Wir bekommen neben neuen Dinosauriern übrigens auch erste Bilder von weiteren Figuren zu sehen. Im Fokus steht dabei Irrfan Khan, der als Simon Masrani die indische Version von John Hammond einnimmt. Seine Firma Masrani Global, die seit Monaten viral durch das Internet geistert, ist verantwortlich für den Wiederaufbau des Parks. Neben Khan sehen wir auch ganz kurz Omar Sy im Hintergrund, der den meisten Filmfans aus Ziemlich beste Freunde bekannt sein dürfte und aktuell in Heute bin ich Samba zu sehen ist. Von BD Wong, Vincent D'Onofrio und von Jake Johnson - ich bin ein Fan - noch immer keine Spur.



Soooo, genug gewartet. Die große Frage, die sich den JP-Fans stellte, war: "Kriegen wir den Indominus Rex zu sehen?" - Die Antwort lautet ja, in den Augen vieler Fans sogar viel zu häufig und deutlich.

Willkommen im Park, Indominus Rex!


Dass im Park ein Hybrid zusammengekocht wurde habe ich mittlerweile verdaut. Was aber wirklich nicht passieren darf ist, dass der "unbezwingbare König" zuviel Intelligenz von den Drehbuch-Autoren geschenkt bekommt. Da stieß Jurassic Park 3 meiner Meinung nach schon an Grenzen, die hier besser nicht überschritten werden! Ich muss heute noch brechen, wenn ich an Alien 4 denke... Klar ist, der neue Parkbewohner scheint auszubrechen und aus reinem Vergnügen zu töten, erkennbar an den zig schwer verletzten Sauriern, die er auf seinem Kreuzzug hinterlässt:



Rein optisch ist Mister I-Rex okay. Bisschen viel Spinosaurus für meinen Geschmack, aber insgesamt durchaus nett anzusehen. Es macht mir ein bisschen Sorgen, dass der Indominus in den Trailern so offen kommuniziert wird. Sogar über Lego bekommen wir die komplette Sicht auf das Tier. Was bleibt da noch an Überraschungen? Als alter Optimist setze ich hier auf den Tyrannosaurus Rex;) Den sehen (aber hören) wir nämlich bis heute nirgends. Hoffnung stirbt zuletzt!

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus den Trailern:


Und zum Schluss, weil ihr so brav durchgehalten habt: die aktuellsten Trailer:




Alles, was ich zum ersten Trailer zu sagen hatte: HIER

Meine Kritiken zu...

...Jurassic Park: auf zelluloid.de | auf krittiq

...Vergessene Welt: Jurassic Park: auf zelluloid.de | auf krittiq

...Jurassic Park 3: auf zelluloid.de

Sonntag, 22. März 2015

Der Filmtipp: Rache oder Helden der Selbstjustiz, Teil 2: John Wick - Tötungsmaschine Keanu Reeves rächt Hündchen, Auto und Frauchen

Es gab Zeiten, da dachte ich Keanu Reeves (Speed, Matrix, u.a.) wird seinen Ruf als "Neo" niemals wieder los. Dank einer kleinen Actioner-Perle namens John Wick könnte sich das nun ändern. Als Titelfigur ballert sich Ne…, sorry, Keanu durch eine Horde debiler Mafiosi und avanciert dabei zum Schrecken, der die Nacht durchflattert für so ziemlich jeden Kriminellen, der ihm im Weg steht. Nur ein Tipp vorab…wenn man sein Matrix-Image ablegen will, dann doch bitte nicht mit einem Mann-gegen-Mann-Showdown im Regen. Ich darf sehr bitten, Mr. Anderson…

Worum geht es überhaupt? Um eine tickende Zeitbombe. Um Profi-Ex-Killer John Wick, der den Tod seiner Frau verarbeiten muss. Um auszusteigen schwört er sich den todbringenden Mann in sich zu unterdrücken und ein friedliches Leben zu beginnen. Als Starthilfe dient ihm das letzte Geschenk seiner Frau, ein Welpe. Die Ruhe findet ein schnelles Ende als der Welpe bei einem Überfall stirbt und sich der Täter mit Wicks Mustang aus dem Staubt macht. Wick erfährt seinen Namen. Es ist der Sohn des russischen Mafiabosses Viggo Tarasov. Dieser weiß, dass ein schlafender Riese geweckt wurde und investiert in Schutzmaßnahmen.

Den kenne ich doch,...?!

Dass John Wick ambitionierter ist, als viele Genre-Kollegen bemerkt man gleich an mehreren Ecken. Bis in die kleinste Nebenrolle ist der Film besetzt mit bekannten Gesichtern. Willem Dafoe (Grand Budapest Hotel, The Hunter, u.a.), Bridget Moynahan (I, Robot, Lord of War, u.a.), Michael Nyquist (Verblendung, Mission Impossible: Phantom Protokoll, u.a.), Jason Isaacs (Der Patriot, u.a.), Ian McShane (Fall 39, Hercules, u.a.), Lance Reddick (Lost, White House Down, u.a.), John Leguizamo (Kick-Ass 2, Romeo & Julia, u.a.),…die Liste ist lang und großartig.

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In dieser Szene ballert Wick wirklich alle über den Haufen.
© Studiocanal
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Doch es sind nicht nur Namen, die den Unterschied machen. Jede Kampfszene ist rasant und fast schon theater-like durchchoreografiert, was zusammen mit Wicks robuster Konsequenz sehr unterhaltend ist. Jedenfalls, wenn man auf diese Sorte Action steht. Rau und dreckig geht anders. Deshalb würde ich ihn auch nicht mit Bryan Mills‘ Kompromisslosigkeit aus Taken vergleichen. John Wick ist stilsicher, poliert, in kontraststarke Farbfilter getaucht und wird begleitet von einem wirklich coolen Score inkl. Songs von Tyler Bates, Marilyn Manson und The Castle Vania.

Hinzu kommen ein paar echt nette Ideen, wie zum Beispiel die Bar bzw. das Hotel für pendelnde Auftragskiller, die innerhalb dieser Wände einem Friedenskodex unterliegen. Oder die Putzkolonne, die ohne zu fragen antanzt, sobald Mr. Wick mal wieder seinem Geschäft nachgegangen ist. Dank einer echt tollen Kameraarbeit bekommen wir von dem ganzen Spaß jedes Mal exakt die richtigen Blicke auf das Geschehen.

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Status: Auto weg, Hund tot, Gangster in Lebensgefahr
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Ob Absicht oder nicht, John Wick braucht diesen ganzen Stil-Schnick-Schnack dringend. Für einen ernsthaften Rachefilm mit eventueller Moraldiskussion und halbwegs „guten“ Gegenspielern ist die Story schlichtweg zu doof. Von der ersten Minute an wird uns Wick als das Grauen in Person gezeigt, da reichen ein totes Hündchen und ein gestohlener Mustang aus, um das Abschlachten einer gesamten Mafia-Familie zu billigen? Ist das Kerlchen jetzt hypersensibel oder einfach der rote Knopf, den man nie drücken sollte?

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In dieser Szene ballert Wick wirklich alle über den Haufen. 
© Studiocanal
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Dadurch, dass aber die ganzen technischen Spielereien eingebaut wurden, die Darsteller Overacting betreiben und hin und wieder Schmunzler dabei sind versteckt der Film seine Schwächen gekonnt und steht als kultiger Actioner in der Gunst vieler Filmkritiker. Ich akzeptiere das auch so, denn es gibt genügend Streifen aus dem Genre, die ihr dumpfes Drehbuch nicht verstecken konnten und bestenfalls als Durchschnitt und Massenware endeten.

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Fazit:
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John Wick ist ultrarasant, zu keiner Zeit langweilig und gespickt mit kleinen Details und Feinheiten, die ihn von der Genre-Masse abheben. Vor allem optisch und choreografisch überzeugt der Streifen auf ganzer Linie. Kein Wunder, dass Keanu Reeves Lust auf den Film hatte. Dazu dann noch klasse Sounds und ich bin zufrieden. Da stört es auch nicht, wenn die Handlung auf einer Drehbuch-Idee basiert, die irgendwie viel zu einfach und stupide ist. By the way, stand da wirklich gerade Eva Longoria unter den Namen der Produzenten?

In diesem Trailer ballert Wick wirklich alle über den Haufen.
© Studiocanal


Meine letzten drei Filmkritiken:

Zombiber
V/H/S: Viral
The Equalizer

Dienstag, 17. März 2015

Der Filmtipp: Zombiber - Bissige Biber und blutige Brüste - Trotzdem viel viel besser als gedacht! Trash-Spaß vom feinsten!

Brüste. Blut. Biber. Die Inhalte des neuen Trash-Sterns Zombiber sind schnell zusammengefasst. Dachte ich. Doch das Leben ist ja bekanntlich wie eine Schachtel Pralinen und so musste ich feststellen, dass ich mich geirrt habe. Brüste, Blut und Biber gibt es en masse, keine Frage – aber der Film ist doch ein ganzes Stück besser als ich dachte. Nein, ich bin geschockt! Geschockt, weil ich den Film einfach loben muss.

Worum geht es überhaupt? Jenn hat mit ihrem Freund Sam, der sie auf einer Party betrogen hat, Schluss gemacht. Nun möchte sie mit ihren beiden Freundinnen Zoe und Mary in einer abgelegenen Ferienhütte am See den Kopf wieder frei kriegen. Keine Handys, kein Internet, keine Männer. Dummerweise tauchen Sam und seine Freunde dort unangekündigt auf, was Jenns dauerscharfe Freundinnen aber gar nicht so übel finden. Zu Konflikten kommt es trotzdem. Zwar nicht mit den Jungs, dafür aber mit untoten Seebewohnern, deren Nest zuvor mit einer giftigen Substanz besprüht wurde.

Du denkst du hast alles gesehen, dann kommt Zombiber. Doch in der Masse der geldgeilen Trash-Produktionen ist dieser kleine Festival-Hit hier tatsächlich eine Überraschung. Er ist die pure Selbstironie schlechthin und versucht gar nicht erst mehr zu sein. Lässt man sich auf den Klamauk ein ist er besser als manche Hollywood-Komödie. Mich hatte der Film jedenfalls schon beim blutigen Hirsch-Intro.

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Es gibt schlimmere Momente zu sterben. Aus Biberblickwinkel jedenfalls.
© Splendid
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Anders als zum Beispiel bei Sharknado, den ich aber ebenfalls klasse finde, wurden die CGI-Effekte hier auf ein Minimum zurückgeschraubt. Die amokkrabbelnden Plüschviecher sehen richtig schön retro aus und verpassen dem Film einen nostalgischen 70er-Look. Es gibt jede Menge abgedrehte Biber-Moments und was soll ich sagen…selbst die Schauspieler und die deutsche Synchronisation erscheinen professioneller als befürchtet. Nix davon ist oscarreif, keine Frage, aber man merkt eben doch, dass hier bewusst parodiert und überspitzt wird. Nur halt ab 16.

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Spoiler: Der Hund heißt "Gosling" und stirbt - klasse! :D
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Wie gerade schon erwähnt machen die Darsteller ihre reduzierten Aufgaben absolut witzig und gut. Vor allem Cortney Palm als dauerscharfe Zoe mit Anti-Einstellung zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Okay, auch die Männerblicke. Irgendwie hat die Dame einen Hang zur Nacktheit (Sushi Girl, Silent Night, u.a.), aber auch ihren humoristischen Part erledigen sie und ihre Kollegen mit Bravur. Noch dazu gibt’s ein paar wenigstens halbbekannte Gesichter: Rex Linn (Cliffhanger, Django Unchained, u.a.) als Redneck Smyth, Comedian Bill Burr als abgelenkter Autofahrer Joseph und Brent Briscoe aus The Green Mile und Mulholland Drive.

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"Bombombombombombombom..."
© Splendid
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Woran der Zuschauer merkt, dass Zombiber eben doch ambitionierter ist, als gedacht? Am Mehrwert, der ganzen Machart drumherum. So gefielen mir schon die Fake-Poster, die passend zu den Oscar-Verleihungen veröffentlicht wurden (siehe unten). Das James-Bond-ähnliche Intro und der saukomische Biber-Swing-Song im Abspann verpassten mir ebenfalls ein dickes Grinsen im Gesicht. Und als Sahnehäubchen werden uns anschließend auch noch Outtakes gezeigt. Sorry, aber so geht Unterhaltung.

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Fazit
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Den abgeneigten Kultur-Cineasten sei gesagt, es ist definitiv der wichtigste, tiefgehenste Film des Zombiber-Genres! Ehrlich jetzt, mit der richtigen Erwartungshaltung macht dieser selbstironische Tierhorrorschinken einfach nur Spaß. Wer derben, flachen Humor aushält und sich mit effektlosen Killerbibern anfreunden kann, der wird am Ende noch mit einer kleinen Überraschung belohnt. Großartig!


Hier noch schnell die versprochenen Plakate früherer Biberwerke:

Beaverican Hustle:

Beavher:

Beaverity:

Montag, 16. März 2015

Media Monday #194: Scary Movie 4, Zombiber und American History X in einem Text, ich habe alles erreicht!

Hallo liebe Freunde des Media Mondays, endlich finde ich mal wieder Zeit und kann mich voll und ganz auf die sieben Fragen des Montags konzentrieren. Wie immer ein dankeschön an das Medienjournal. Von mir erfahrt ihr in der 194. Ausgabe, welche Filmbotschaft bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, welcher Trasher mich überrascht hat und warum ich Scary Movie 4 besser finde, als alle anderen Menschen auf dieser Erde. Viel Spaß!



1. Abgesehen von den reinen Schauwerten haben Filme wie Avatar oder Pacific Rim trotz großer Ankündigungen keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Jedenfalls keinen so guten, dass ich mir den Spaß noch zig Mal angucken müsste. Im Imax 3D Kino vielleicht, aber gerade Pacific Rim mit dem völlig überbewerteten Idris Elba war ein tiefer Griff in die Drehbuchkloschüssel.

2. Es will mir irgendwie kaum jemand glauben aber Scary Movie 4 ist mal eine richtig gelungene Parodie, denn Craig Bierko immitiert und veräppelt Tom Cruise' Figur aus Krieg der Welten perfekt. Jede Mimik sitzt und wirklich jede Szene des Films wird eindrucksvoll nachgestellt. Das kenne ich aus Deutschland eigentlich nur von Switch Reloaded. Problem dabei ist: Man muss Krieg der Welten natürlich gesehen haben, mehrmals.

3. Es muss ja nicht immer wahnsinnig innovativ sein, aber an The Maze Runner ist ja wirklich alles zusammengeklaut, schließlich besteht der ganze Film dramaturgisch aus Bruchteilen ähnlicher Teenie-Schinken. Ihr glaubt’s nicht? HIER ist der Beweis im „ehrlichen Trailer“ ;)

4. Wenn auch eigentlich unnötig, war es doch schon toller Fanservice, als…da fällt mir spontan nichts ein. Was mich als Fan im Augenblick aber begeistert sind die Marketing-Aktionen und die viralen Spielereien rund um Jurassic World. Da bekommt man gleich wieder Laune, mal selber in einem solchen Park zu sein. Ich habe jetzt jedenfalls schon einen Inselplan und einen Praktikantenausweis für eine Nebentätigkeit auf der Islar Nublar. Wenn das mal kein Fan-Service ist, was dann?

5. Die Botschaft/Aussage von American History X hat mich noch lange nach dem Film beschäftigt, denn sie wirkt nach. Warum? Guckt ihn euch an! Ihr habt ihn schon gesehen? Guckt ihn euch nochmal an! Der vielleicht beste Film mit Edward Norton in der Hauptrolle.

6. Über neue Filme/Bücher/Serien informiere ich mich am ehesten/liebsten über das Internet und Magazine. Allerdings hasse ich Spoilerei. Dann lieber Trailer und Teasertexte, die der eigenen Fantasie freien Raum lassen. Zum Beispiel war der Trailer zu American Sniper grandios (auch wenn der Film Bullshit war), oder aber das bereits oben erwähnte Marketing zu Jurassic World.


7. Zuletzt gesehen habe ich Zombiber und das war irgendwie richtig unterhaltend, weil der Film sich noch einmal eine ganze Spur weniger ernst nimmt, als zum Beispiel Sharknado, dafür aber mit lustigeren Gags, unanimierten Plüschbibern und herrlich bekloppten Kampfszenen daherkommt. Mir hat’s Spaß gemacht, kein Scherz!

Meine letzten drei Filmkritiken:

Sonntag, 15. März 2015

Der Filmtipp: V/H/S: Viral - peinlicher Youtube-Abschluss ohne Seele und Grusel, dafür aber zum Fremdschämen

Wer sich im Bereich „Found Footage“ ein wenig auskennt, der weiß, dass neben großen Kassenschlagern wie BlairWitch Project oder ParanormalActivity auch ein kleiner Kultfilm namens V/H/S in der Liga der Genre-Lieblinge mitspielt. Und obwohl Handkamerafilme und Sequels oft umstritten sind, schaffte es der zweite Teil sogar zu noch besseren Kritiken. Nun sollte die Reihe mit V/H/S: Viral beendet ruhmreich werden. Ein Ende, dass ich so nicht erwartet habe.

Worum geht es überhaupt? (An dieser Stelle schreibe ich immer eine kleine Inhaltsangabe, in diesem Fall ist das aber kaum möglich…) Puh, ja, worum geht es?... Ich verrate nicht zu viel, wenn ich berichte, dass der Film wieder eine Basis-Geschichte zeigt, die von kleineren, unabhängigen Horror-Episoden unterbrochen und begleitet wird. Wir sehen einen Teenager, der ein Star im Internet werden will und dies auch wird, allerdings auf eine ungewollte Art und Weise. Und dann sind da die kurzen Episoden von Magiern, Parallelwelten und mexikanischem Satanskult…

Mockumentary Wannabe

Du magst Kameragewackel nicht? Du hasst offene Enden? Du kannst Laiendarsteller nicht ab und verlangst zu sehen, was passiert? Dann bist Du eventuell nicht gemacht für das Genre. V/H/S: Viral schafft es allerdings sogar diejenigen abzuschrecken, die damit keine Probleme haben. Leute wie mich, die diese Stilmittel sogar stark finden. Der Film verkauft sich ganz dreist als Found-Footage-Streifen, macht aber gerade in Sachen Methodik alles falsch, was man falsch machen kann.

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Durchschnittlicher "Hipster-50-Shades-of-Gay-Blutiger-Sack-DVD-Abend"
© Drop-Out Cinema
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In der Magier-Episode, gespickt mit herrlich mies synchronisierten Interviews, verkauft Regisseur Gregg Bishop (Dance of the Dead, u.a.) sein Publikum für dumm und streut immer wieder normale Kameraaufnahmen ein. Das Handkamera-Flair verfällt schon nach wenigen Sekunden. In der Internet-Grundstory sehen wir das Gegenteil, negativ auf die Spitze getrieben. Das Flackern und Wackeln wirkt dermaßen penetrant und völlig fehl am Platz, dass ich schon nach 10 Minuten abbrechen wollte. Viel zu offensichtlich, dass die vermeintlichen Bild- und Tonprobleme anschließend digital nachgebessert wurden. Danke, Praktikant!

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Völlig / Hirnrissige / Sch***e
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Die Schnittfolge und die Erzählstrukturen sind drehbuchtechnisch eine große Katastrophe. Nur mal ein Beispiel: Ursprünglich hätte Regisseur Todd Lincoln (The Apparition, u.a.) noch eine vierte Episode auf Lager gehabt, die wurde aber kurz vor US-Start einfach mal gekickt. Hat es der Story geschadet? Fehlt jetzt irgendwas? Nö. Da waren schon vorher keine Zusammenhänge bemerkbar.

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Haben kein Bock mehr: Monrose. Egal, die Episode gibt's im Film eh nicht.
© Drop-Out Cinema
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Die anderen beiden Episoden der Regisseure Nacho Vigalondo (Extraterrestrial, u.a.), Justin Benson und Aaron Moorhead (Resolution, Spring, u.a.) passen etwas besser ins Gesamtkonzept. Sie sind bizarr und wirr, erinnern an die Sekte aus V/H/S-S oder die Dämonin aus Teil 1 und versuchen wenigstens am Genre-Stil festzuhalten. Aber auch hier killen Zeitlupen-Einlagen irgendwann die Authentizität. Das nostalgische VHS-Gefühl der ersten beiden Teile ist ohnehin getötet worden. Es lebe Youtube, es lebe Go-Pro, juhu…

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Fazit:

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Wer V/H/S mochte und V/H/S-S vielleicht sogar noch etwas besser fand, der wird diesen Film hier hassen. Er ist nichts weiter als völlig chaotische Geldmacherei, inszeniert von Amateuren, die gegen jeden Filmstudenten alt aussehen. Grusel will zu keiner Sekunde aufkommen, bestenfalls unfreiwillige Komik. Unterhalten kann das schon, insgesamt sind die neuen Episoden und vor allem die Basic-Story mit ihrer Möchtegern-Auflösung aber nur blutleer und peinlich.


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Sonntag, 8. März 2015

Der Filmtipp: Rache oder Helden der Selbstjustiz, Teil 1: The Equalizer - Denzel Washingtons lahme One Man Show

Hi Freunde,

in den kommenden Tagen möchte ich Euch drei Filme näher bringen, die allesamt ähnliche Geschichten, Typen und Strukturen vorweisen. The Equalizer aus 2014, Taken 3 und John Wick. Ihr seht, es geht um heldenhafte Rächer, die mit der Moralfrage spielen. Gemeinsam haben sie, dass sie eine gewisse Fanbase besitzen und teils sehr unterschiedliche Kritiken einsammeln. Fangen wir mal an mit The Equalizer.

Worum geht es überhaupt? Robert McCall ist ein ehemaliger Agent mit Tötungstalent im Ruhestand. Zwar hat sich der introvertierte Mann in Boston zurückgezogen, doch der gläubige Christ ist ein Verfechter absoluter Gerechtigkeit und tritt hin und wieder noch für diejenigen ein, die sich selbst nicht helfen können. Im Falle der jungen Prostituierten Teri fällt Robert komplett in alte Muster zurück. Als seine junge Gesprächspartnerin aus dem seinem Stammlokal schließlich Ärger mit der russischen Mafia bekommt und verletzt wird startet er einen Rachefeldzug gegen jeden, der mit der Tat in Verbindung steht.

Mit Training Day feierten Denzel Washington (Flight, Inside Man, u.a.) und Regisseur Antoine Fuqua (King Arthur, Olympus Has Fallen, u.a.) einen der größten Erfolge ihrer jeweiligen Karrieren. Für die Adaptierung der Erfolgsserie aus den 80ern starteten sie nun eine weitere Zusammenarbeit, die mit großem Tamtam angekündigt wurde. Das Resultat ist eher enttäuschend. Denzel Washington liefert nichts weiter ab, als eine weitere „Too-Cool-For-School“-Figur. Zwar versteckt das Drehbuch diese Unkreativität hinter erzwungenen Moralfragen, spirituellem Bockmist-Gefasel und Möchtegern-Tiefe, doch mehr ist da einfach nicht. Dazu dann noch Leon Bodens typische Denzel-Synchro und man hat blitzschnell das Gefühl alles schon zig mal gesehen zu haben. 

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"Aber Vooorsicht, it's cool, man!"
© Sony Pictures
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Und da haben wir auch gleich das Problem. Mangelnde Ideen, fehlende Tiefe und starre Dialoge können heutzutage trotzdem abgefeiert und verblendet werden. Optisch ist der Film nämlich ganz nett geworden. Für mich persönlich etwas zu stilisiert, ich stehe da eher auf’s Grobe, Dreck, Grau und raue Authentizität. Nicht diese Kontraststärke, ständige Zeitlupen und alles in schön bunt und knallig. Dazu dann ein Score, der die durchchoreografierte Action im Gangsterstyle begleitet. Und selbst wenn man sich darauf einlässt, dann machen Filme wie John Wick das noch eine Spur besser. 

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"Du spielst so 'nen Russen, der aussieht wie ein tätowierter Latino. Also den Bösen."
© Sony Pictures
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Bei Filmen über Selbstjustiz hätte ich mich gefreut, wenn der Gesetzeskonflikt (oder wenigstens das Gewissen) noch irgendwie angesprochen würden. Dem ist hier aber nicht so, dem Zuschauer wird gar nicht die Möglichkeit gegeben die Taten von Baumarktkiller Robert in Frage zu stellen. Ein Moviepilot-User beschrieb die ganze Sache passend mit folgenden Worten: 

„Denzel Washington ist Batman, Robin Hood und Mutter Theresa in einer Person. Dazu steht er gerne mysteriös in dunklen Ecken oder meuchelt sich ultrastylisch in Zeitlupe, im Regen durch russische Mafiaschergen.“

Die angebliche Gewaltorgie stelle ich hier allerdings auch nicht fest. Nicht falsch verstehen, ein Film ist nicht besser, nur weil’s mehr Blut und Action gibt. Aber so gar nichts bei The Equalizer schockt, überrascht und oder hebt sich sonst wo ab aus der Genre-Masse. Generell wollte bei mir über die gesamte Filmlänge nicht großartig Spannung aufkommen. Darüber hinaus hätte ich mich gefreut, wenn Chloe Grace Moretz (Let Me In, Kick-Ass, u.a.) etwas mehr Screentime erhalten hätte. Oder, wenn sie diese belanglose Rolle erst gar nicht angenommen hätte.

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Fazit:
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Kein Thriller, kein Gangsterkult, kein Drama - irgendwas dazwischen. Für einen netten DVD-Abend reicht das aber alles aus, keine Frage. Es ist ein solider Actionfilm, der von der Machart her ganz interessant aussieht. Aber etwas Besonderes kann ich absolut nicht erkennen. Er ist ein Sandkorn im Meer und nicht wirklich spannend. Und das ist schade, wenn man in Filmen wie Flight oder Training Day sieht, wozu Denzel Washington eigentlich im Stande wäre.