1. Serien oder Filme, die Drogenhandel oder –konsum
thematisieren sind wichtig, wenn es nicht diese dämlichen Kifferkomödien sind.
Ich finde zum Beispiel, dass Leonardo DiCaprios Rolle als Jim Carroll noch
immer eine seiner besten Rollen ist. Und Breaking Bad zeigt den Verfall der
Süchtigen auch grandios, auch wenn hier zynischer und provokanter damit
umgegangen wurde.
2. Werbung empfinde ich als anstrengend, denn sie nimmt den
ganzen Reiz, die Atmosphäre, die Konzentration auf einen Film. Ich weiß, nicht
unbedingt die gewollte Antwort, aber ich habe gestern mal wieder versucht einen
Film (siehe unten) auf ProSieben zu gucken. Eine Qual.
3. Arztserien gibt es einfach zu viele. Nicht, dass mich die
Thematik langweilen würde, aber außer Emergency Room (ernst), Dr. House (Kult)
und Scrubs (Satire) hätte es nicht auch noch die ganzen deutschen Kopien geben
müssen. Auch kein Grey’s Anatomy, Chicago Hope und was weiß ich, was es da noch
alles gibt.
4. Ich würde mir ja mal einen Tatort wünschen, der gründlich
untersucht und gereinigt wird. Ach so, dieses TV-Dingens? Hat mich noch nie
gereizt, vielleicht weil Bild und Co das pushen wie ein Helene Fischer Album.
5. Nymphomaniac schreit schon nach Kunstfilm, erscheint mir aber
nur prätentiös, weil Lars von Trier als Typ, Sex als Thema und viele bekannte
Darsteller in „besonderen“ Rollen mehr auf Kasse und Hype aus sind, als sie der
Öffentlichkeit gegenüber eingestehen.
6. Angelina Jolie ist nicht nur attraktiv, sondern überzeugt
auch in ihren Rollen, speziell in Durchgeknallt und Der fremde Sohn. Hatte
kurz überlegt Jennifer Lawrence für ihre Leistungen in Silver Linings und
American Hustle zu adeln. Aber ich will nicht auf diesem J-Law-Hype
mitschwimmen.
7. Zuletzt gesehen habe ich Das Gesetz der Rache und das war
wieder einmal grandios, weil ich erstens die Thematik super interessant finde, zweitens
der Film schöne moralische Fragen aufwirft und drittens, weil ich finde, dass Gerald
Butler besser ist, als seine Rollenwahl.







Ich habe zwar "Chicago Hope" seinerzeit leider verpaßt (wegen mieser deutscher Sendezeiten), weiß aber, daß das alles andere als eine durchschnittliche Arztserie war. Bei Schöpfer David E. Kelley ("Picket Fences", "Boston Legal") wäre Massenware ja auch extrem überraschend ...
AntwortenLöschenIch sage nicht, dass die alle schlecht waren - ich sage nur, es gibt zu viele davon:)
LöschenLars von Trier scheint mir generell recht prätentiös zu sein. Aber muss man eben mögen. Wahrscheinlich.
AntwortenLöschen"Das Gesetz der Rache" fand ich ganz interessant, aber letztendlich nicht so clever, wie er gerne sein möchte.
Ja leider driftet der Film am Ende zu sehr ab, die ersten zwei, drei Gespräche zwischen Jamie Foxx und Gerald Butler sind die Höhepunkte! Und die erste Gerichtsverhandlung ("Wie bescheuert sind sie eigentlich?") :)
LöschenOhja, es gibt nichts schrecklicheres als Werbung. Selbst bei einem Fußballspiel denke ich mir immer, vergeudet doch nicht die Zeit mit Werbung, sondern fangt an wild herum zu analysieren und floskeln rauszuhauen, aber bitte keine Werbung! :D
AntwortenLöschenGanz genau! Und dann ist das auch noch meistens so Werbung für diesen Trash TV Mist oder für Dating Portale ("Tscheff, ich heiße Tscheff").. -.-
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