Hallo liebe Freunde des Filmes. Langsam aber sicher trudeln die letzten Votes der Jury des #derFilmtippAwards ein und schon jetzt zeichnen sich einige Überraschungen ab. Vorher möchte ich Euch aber noch ein weiteres Mitglied der Entscheider vorstellen: Florian Erbach von filmverliebt.de.
Micha: Hi Florian, dankeschön für Deine Teilnahme als Jurymitglied. Beim Absatz „Filme als Spiegelbild der Gesellschaft“ dachte ich sofort: „Mit diesem Part würde ich genau so wortwörtlich bei einer Rede über Filme einsteigen.“ Deine tollen Worte und der Blogtitel verraten viel – was hat Dich dazu bewogen diese Leidenschaft in Form eines Blogs zu teilen?
Micha: Hi Florian, dankeschön für Deine Teilnahme als Jurymitglied. Beim Absatz „Filme als Spiegelbild der Gesellschaft“ dachte ich sofort: „Mit diesem Part würde ich genau so wortwörtlich bei einer Rede über Filme einsteigen.“ Deine tollen Worte und der Blogtitel verraten viel – was hat Dich dazu bewogen diese Leidenschaft in Form eines Blogs zu teilen?
Florian: Die
Entstehungsgeschichte von filmverliebt ist im Grunde wenig spektakulär:
Angefangen hat eigentlich alles mit meiner Internetfreundschaft (stranges Wort
^^) zu Sascha von pewpewpew. Wir waren zusammen in einem Clan (später auch ein
e-Sport-Verein) und haben gemeinsam Battlefield gezockt. Was man eben so als
junger Kerl macht... ;)
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| Ist ganz schon filmverliebt, der Florian. |
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So
kam es, dass er auch viel von seinem Blog erzählt hat und man sozusagen hautnah
dabei war, wenn er was Cooles veröffentlicht hat. Irgendwann war das Zocken
dann nicht mehr interessant und die Wege trennten sich etwas, doch hatte ich
immer den Blog von Reeft im Hinterkopf und irgendwann nahm das Gefühl überhand,
auch einen Blog ins Internet zu stellen. Das Thema „Film“ war dann schnell klar
– endlich konnte ich meine Leidenschaft für Filme mit anderen teilen und neue
Trailer und Entdeckungen in die Welt des Internets entlassen. Was
anfänglich als „One-Man-Show“ gestartet ist, entwickelte sich mit den Monaten
zu einer richtig kleinen Redaktion.
Micha: Wie habt ihr Euch als Redaktion zusammengefunden?
Florian: Martin ist ein Kommilitone von mir und ich habe ihn wenige
Wochen nach Start des Blogs davon berichtet. Irgendwann fragte ich ihn dann, ob
er nicht auch mitmachen möchte. Er ist bis heute dabei und steuert immer mal
wieder einen Beitrag bei. Mandy war eine der ersten Followerinnen, die mir aufgefallen
ist, wahrscheinlich, weil sie ab und an einen Beitrag teilte oder favorisierte.
Irgendwann schrieb sie mir eine E-Mail, ob sie denn nicht auch mitmachen könne.
Die Antwort auf diese Frage dürfte kein Geheimnis sein. Ralf ist auch schon eine Weile dabei und ist über das
Internet auf den Blog aufmerksam geworden. Genauso ist es mit Thomas. Darüber
hinaus gibt es noch einige Gastautoren, die auch über das Internet auf den Blog
gestoßen sind. Ich kenne bis auf Martin keinen persönlich – was natürlich
sehr schade ist! Aber die Kommunikation via E-Mail und Facebook macht Spaß und
es ist definitiv nicht auszuschließen, dass man sich mal persönlich sieht.
Micha: Ich habe Deine Filmkritik zu Die Präsenz sehr
positiv aufgenommen, da endlich mal ein Film nicht vorverurteilt wurde, nur
weil er im Wackelkamera-Modus läuft. Ist Found Footage für Dich etabliert, oder
nur ein Trend unter den Filmgenres?
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"Blair Witch Project hat mich nachhaltig beeindruckt."
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Florian: Ich muss gestehen, dass ich ein absoluter Fan von
Found-Footage bin! Das fing alles damals mit Blair Witch Project an. Der Film
hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt. Ich hatte solche Angst und ich habe mich derart gegruselt –
das sich das wohl ins Gehirn gebrannt hat. Seitdem schaue ich eigentlich fast
alle Found-Footage-Filme, und wenn diese einigermaßen gut gemacht sind, dann
gibt es meist positives Feedback von mir. Natürlich nimmt das gefühlt langsam
überhand, aber Filme wie V/H/S, Willow Creek, Alien Abduction oder etwas
ältere, wie [REC], zeigen ja, dass das Genre unterhaltsame Filme bieten kann.
Daher denke ich, dass „Found-Footage-Filme“ über diese Phase des Trends schon
lange hinweg sind und definitiv etabliert. Gerade weil das Genre Möglichkeiten
bietet, mit einfachen und vor allem kostengünstigen Mitteln, einen Film zu
produzieren.
Micha: Als Jury-Mitglied hast Du Dir bestimmt schon einmal die
Nominiertenliste des #DerFilmtippAwards angesehen. Hand aufs Herz, welche
Vorschläge kannst Du nachvollziehen, welche weniger?
Florian: Godzilla, Boyhood und The Wolf of Wall Street sind
natürlich tolle Filme, die neben den genannten Dallas Buyers Club und 12
Years a Slave, definitiv zu den besten Filmen 2014 zählen. Besonders Godzilla fand ich sehr interessant! Auch Gone Girl hatte seine guten Momente. Nightcrawler und Boyhood habe ich bisher leider noch nicht gesehen. Etwas irritiert bin ich aber ehrlich gesagt von der häufigen
Nennung von Stereo, den ich ziemlich belanglos und als langweilig empfand.
Der Film hat bei mir eine gerade so Wertung von 4/10 bekommen. Und ich vermisse ein paar Independentfilme, wie zum Beispiel Under The Skin, der mein Lieblingsfilm 2014 ist
und bei klassischen Rankings, wie dem Oscar, leider gar keine Berücksichtigung
findet. Wenn Filme wie A Most Wanted Man, Edge of Tomorrow oder Coherence genannt worden wären, hätte ich wohl denen eine hohe Punktezahl gegeben. Aber bei der Fülle an Filmen, ist so eine Auswahl ja eh rein
subjektiv und auch schwierig.
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| Florian schwört auf Under the Skin. Und das liegt nicht nur an Ms Johansson. Ach, komm, Flo! © Senator |
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Micha: Du sagst es. Gibt es Filme, die Du mir bis zum Ende des Jahres
unbedingt noch empfehlen würdest?
Florian: Schau dir auf jeden Fall Under The Skin an! Auch Most
Wanted Man, falls noch nicht geschehen.
Micha: The Walking Dead ist so ziemlich meine absolute
Lieblingsserie, die auch häufiger auf Filmverliebt erwähnt wird. Wenn Du die
Chance hättest Schauspieler zu casten, wen würdest Du gerne neben Rick Grimes
und Co. kämpfen und flüchten sehen?
Florian: Puh. Das ist eine wirklich schwierige Frage. Ehrlich gesagt
bin ich mit dem Cast soweit zufrieden und freue mich darauf, dass auch
unbekannteren Schauspielern eine Chance gegeben wird. Insofern alles okay!
Wobei.. ja doch... vielleicht Scarlett Johansson und Britt Robertson?
Micha: Was können Deine bzw. Eure Leser im Jahr 2015 von Euch
erwarten?
Im Jahr 2015 steht ein ReDesign an. Ich hoffe, dass ich das
zeitlich umsetzen kann, und werde mir dafür wohl Hilfe holen. Ansonsten wollen
wir als Redaktion weiter gute und interessante Inhalte liefern. Dafür wollen
wir die Redaktion auch erweitern und habe schon ein paar coole Ideen für
Specials und Blogrubriken ... Es geht auf jeden Fall weiter! :)
Micha: Werde ich definitiv verfolgen, ich danke Dir :)








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